Peter Mojen

Autor & Journalist

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ungeeignet       

die augen
umleuchtet
die hände
heranziehend
der mund
geöffnet
die lippen
versinnlicht
. . .
doch
der mund
redet
. . .
die körperwärme
strahlt
eine berührung
bittet
die haut
sehnsüchtelt
. . .
doch
der mund
redet
. . .
die blicke
heisser
das verlangen
steiler
die nähe
fühler
. . .
doch
der mund
redet
. . .
das begehren
greifbar
die tastlust
sichtbar
die kontrolle
unbegreiflich
. . .
denn
der mund
redet
. . .
lebendiges ideal
gewünscht
für andere
aufmerksam
tödlich nett
versuchung
ad acta
. . .
der mund
redet
. . .
hört zu
ratschlagt
vergibt vertrauen
umarmt
. . .
ist
ein
freund
. . .
sprechende bewegungen
hingegen
bleiben unbeantwortet
ungelöst
wie die
frage
nach dem
mann
im mund
. . .
dein lächeln so tief
unterhäutig
dein haar ein windspiel
auf meinem körper
die welt in der leidenschaft
deiner augen
der mund, der dem kuss
bedeutung gab
lippen als zeichenfeder
auf meiner haut
das glitzern deiner brustknospen
im mondlicht
dein liebessaft
wie aller flüsse urquell
nackt und frei
unendlich endlich
die verrückte melodie
im morgengrauen
geheimnisse
geteilt durch zwei

dein gefülltes herz
deine liebe

alles habe ich

ungefühlt
übersehen
beschäftigt
ignoriert
unwahr genommen
bis
. . .
du gegangen bist
   
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